Giftige Pflanzen

 

Es gibt Heilpflanzen und es gibt auch Giftpflanzen und viele Heilpflanzen enthalten entweder zusätzlich Gifte oder die heilenden Wirkstoffe sind selbst in höherer Dosis giftig.

Gut zehn Prozent aller veterinärmedizinischen Anfragen bei Giftzentralen in Europa betreffen Vergiftungen durch Pflanzen und pflanzliche Produkte. Von diesen Anfragen beziehen sich weit über 50 Prozent auf Hunde, gefolgt von Katzen und Stubenvögeln.

Am stärksten sind im Allgemeinen Jungtiere gefährdet, die aus Spieltrieb, Neugierde oder auch im Zahnwechsel alles Mögliche aufnehmen. Daneben können Langeweile, Protest aufgrund von Veränderung der täglichen Routine, z.8. neue Wohnung, andere Arbeitszeiten, Familienzuwachs etc..) oder andere Verhaltensstörungen Hunde und Katzen dazu veranlassen, sich beispielsweise an Zimmerpflanzen zu vergreifen.

Einen besonderen Reiz scheinen neuerworbene Pflanzen auf die Tiere auszuüben. Zu bedenken ist, daß sich ein Hund sogar beim "Stöckchenwerfen" vergiften kann (Goldregen, Eibe, Buchsbaum etc..).

In dem nachfolgenden Link wird auf Art und Weise der Vergiftung, Symptomatik und gegebenenfalls Therapie bzw. Prophylaxe bei potentiell giftigen Pflanzen in Gärten und Parks eingegangen. Generell gilt bei inneren Vergiftungen: Kohletabletten verabreichen und sofort zum Tierarzt.

http://www.ausgabe.natur-lexikon.com/Giftpflanzen.php

http://www.afghans4u.de/gesundheit/Giftpflanzen.html